Die faszinierende Welt der Düfte: Kraftspender und Seelenschmeichler

Düfte begleiten uns jeden Tag und nehmen Einfluss auf unser Wohlbefinden. Auch wenn wir Menschen unsere Umwelt hauptsächlich mit den Augen und Ohren wahrnehmen, kommt keiner an dem vorbei, was er mit der Nase erschnuppert. Denn Riechen ist untrennbar mit der Atmung verbunden. Während wir recht lange und ohne unangenehme Folgen unsere Augen schließen und uns über einen gewissen Zeitraum auch gezielt die Ohren zuhalten können, funktioniert das bei der Nase nur begrenzt. Schließlich müssen wir über sie stetig frischen Sauerstoff aufnehmen, mit dem dann gleichzeitig auch jede Menge Düfte und Gerüche in das Sinnesorgan gelangen.

Immer der Nase nach – der menschliche Geruchssinn

Auch wenn man sich einigen Duftnuancen vielleicht gerne entziehen würde, lässt sich das Riechen nicht einfach abstellen. Und das ist auch gut so. Denn dass unsere Nase eine solche Vielzahl an Gerüchen wahrzunehmen und zu unterscheiden vermag, ist überlebenswichtig: Feuer, schädliche Gase oder verdorbene Lebensmittel beispielsweise – all das können wir riechen, bevor wir es sehen, schmecken oder gar am eigenen Leib spüren: eine Art Frühwarnsystem also. Bei Tieren ist diese Rolle des Geruchssinns noch viel ausgeprägter und hilft dabei, Feinde frühzeitig zu erkennen, ausreichend Nahrung zu finden oder den passenden Partner auszumachen.

Komplex und faszinierend

Erst seit knapp 30 Jahren kennt man die Riechrezeptorproteine, die im menschlichen Organismus für die Bindung der Duftstoffe verantwortlich sind. Ein Säugetier, wie zum Beispiel eine Maus, hat in seiner Riechschleimhaut etwa 1.000 verschiedene Rezeptoren, beim Menschen dagegen sind es „nur“ rund 350. Dennoch handelt es sich dabei, so Professor Dr. Hanns Hatt, um die größte Genfamilie in unserem Erbgut. Der Seniorprofessor für Biologie an der Ruhruniversität Bochum, der für seine Erkenntnisse im Bereich der Geruchsforschung mehrfach ausgezeichnet wurde, hat damals den ersten menschlichen Riechrezeptor entschlüsselt. Heute weiß man, dass Duftrezeptoren nicht nur in der Nase, sondern auch in Hautzellen zu finden sind. Allerdings haben nur die Riechrezeptoren in der Nase über die Riechzellen eine direkte Verbindung zum Gehirn.

Warum Dufterlebnisse immer ganz individuell sind

Gerüche und Düfte können ganz unmittelbar Erinnerungen wecken und Emotionen hervorrufen. Woran liegt das? Düfte wirken über die Nase direkt aufs limbische System im Gehirn. Das ist der Bereich, der unsere Gefühle, Nerven- und Hormonreaktionen steuert. Wie ein Duft wahrgenommen wird, ist dabei höchst individuell. Während der eine frische Zitrusnuancen bevorzugt, kann für den anderen ein warmer, holziger Duft genau das Richtige sein.

Was im Gehirn als positiv oder negativ abgespeichert ist, hängt von vielen Faktoren ab – unter anderem von der Erziehung und persönlichen Erfahrungen. Bereits in den letzten Schwangerschaftswochen können Embryonen im Mutterleib riechen und lernen dort, Düfte zu bewerten. So bringt jeder Mensch schon bei seiner Geburt ein individuelles Duft-Gedächtnis mit auf die Welt.

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Einsatz von Düften in Fußpflege und Kosmetik

In der professionellen Fußpflege und Kosmetik sind Raumdüfte, ätherische Öle und natürliche Parfümöle längst etabliert, um Behandlungen zu ergänzen und das Wohlbefinden der Kund:innen zu steigern. Düfte können gezielt eingesetzt werden, um das Nervensystem zu beruhigen, das seelische Gleichgewicht zu unterstützen oder Angstgefühle abzubauen. Das erleichtert es den Kund:innen, den Alltagsstress hinter sich lassen. Ob beruhigend, entspannend und ausgleichend oder belebend und Kraft spendend – der richtige Duft kann maßgeblich zum Erfolg einer Behandlung beitragen.

Ein guter Grund, je nach Anlass mit RaumduftspraysDuftkerzenRaumdüften mit Duftstäbchen oder Duftlampen mit ätherischen Ölen zu arbeiten und die Kund:innen in verschiedene Duftwelten eintauchen zu lassen. Auch Pflegepräparate, Massageöle oder Naturseifen mit ätherischen Ölen oder natürlichen Parfümölen sind eine Wohltat für Körper und Seele, die den Kund:innen auch daheim Wohlbefinden schenken. Ein reichhaltiger Schatz aus der Natur, der sich gezielt nutzen lässt!

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Allerdings gilt: Nicht alles, was wir gut riechen können, gefällt automatisch auch den Kund:innen. Daher immer die
Vorlieben und Bedürfnisse des Gastes mit einbeziehen und gezielt nach den Duftfavoriten fragen. Oder noch besser: die Nase des Gegenübers bei einem Probeschnuppern entscheiden lassen.


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