In-vitro-Studie: Kaltplasma als Anwendungs-Booster

Klassische Nagelpilz-Behandlungen stoßen gerade bei älteren Menschen oder Patient:innen mit mehreren Vorerkrankungen oft an ihre Grenzen. Hier setzt die Kaltplasmatherapie an: ein innovativer, physikalischer Ansatz, der sich problemlos in den Praxisalltag integrieren lässt.

Nagelpilz ist weiter verbreitet, als viele denken: Schätzungen zufolge sind 5 bis 15% der Bevölkerung betroffen. Bei Menschen über 60 Jahre steigt die Gefahr von Nagelpilz auf bis zu 20%.

Warum klassische Therapien oft an ihre Grenzen stoßen

Die Standardtherapie orientiert sich an der deutschen S1-Leitlinie und sieht ein stufenweises Vorgehen, je nach Schweregrad und Befallsort vor:

  • Leichte Befälle: Topische Antimykotika. Sie müssen oft über Monate konsequent angewendet werden. Durch die dicke Nagelplatte dringt der Wirkstoff nur begrenzt ein.
  • Schwere Befälle: Systemische Antimykotika. Diese sind zwar effektiv, können aber Nebenwirkungen oder Wechselwirkungen verursachen, besonders bei Älteren Patient:innen mit Polypharmazie oder Vorerkrankungen.

Daher wächst das Interesse an gut verträglichen Alternativen, die sich einfach in den podologischen Praxisalltag integrieren lassen.

Wissenschaftliche Untersuchung zur antifungalen Wirkung von Kaltplasma und peclavus AntiMYX Tinktur

Diese wissenschaftliche Untersuchung analysiert die antifungale Wirkung von Kaltplasma und der AntiMYX Tinktur auf Trichophyton rubrum unter standardisierten In-vitro-Bedingungen. Die Ergebnisse zeigen eine klare Differenzierung der Wirkmechanismen: Während Kaltplasma eine schnelle und signifikante Reduktion von Sporen bewirkt, sorgt die AntiMYX Tinktur für eine nachhaltige Hemmung des Pilzwachstums – mit der stärksten Gesamtwirkung in der Kombination. Die gezielte Plasmaenergie wirkt dabei als Booster und unterstützt die Behandlung von Nagelpilz auf in-vitro-Ebene.

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Das nebenstehende Diagramm zeigt den Einfluss verschiedener Behandlungen auf das Myzelewachstum (in mm).

  • Kontrolle (ohne Behandlung): Das Myzel wächst hier am stärksten – bis zu 31 mm – und zeigt, wie sich Pilzbefall unbehandelt ausbreitet. 
  • Kaltplasma: Reduziert das Wachstum deutlich auf rund 20 mm, zeigt aber, dass das Myzel immer noch weiterwächst. 
  • AntiMYX (deutliche Hemmung): Unsere AntiMYX Tinktur reduziert das Myzelewachstum weiter auf ca. 15 mm – eine deutliche Verbesserung gegenüber Kaltplasma. 
  • Kombination: Die Kombination aus AntiMYX und Kaltplasma erzielt das geringste Pilzwachstum, nur etwa 10 mm. 

Fazit: Die AntiMYX Tinktur zeigt eine klare und messbare Wirkung: Sie hemmt das Myzelewachstum deutlich und bietet damit einen effektiven Schutz. In Kombination mit weiteren Maßnahmen kann das Wachstum nahezu minimal gehalten werden.

Prüfungsbeginn: 26.01.2026 | Prüfungsende: 06.03.2026

„Kaltes atmosphärisches Plasma kann durch die lokale Generierung reaktiver Sauerstoff- und Stickstoffspezies zur Inaktivierung pathogener Mikroorganismen beitragen und in ausgewählten Indikationen antimikrobielle Behandlungskonzepte ergänzen.“

Dr. Maurice Moelleken, Facharzt für Dermatologie und Venerologie sowie stellvertretender Lehrbeauftragter an der Klinik für Dermatologie, Venerologie und Allergologie des Universitätsklinikums Essen.

Ideal geeignet für die Therapie für Sektorale Heilpraktiker auf dem Gebiet der Podologie oder unterstützende Anwendung für Podolog:innen und Fußpfleger:innen:

  • Onychomykose (Nagelpilz)
  • Interdigitalmykosen (Fußpilz)
  • Rhagaden, Fissuren, Nagelbettentzündungen

Warum Kaltplasma in der Podologie und Fußpflege?

Kaltplasma ist eine moderne, schmerzfreie Technologie zur unterstützenden Keimreduktion am Nagel und an der Haut. Die physikalische Anwendung kann antibakterielle, antivirale und antimykotische Prozesse unterstützen – auch in schwer zugänglichen Arealen. Die kontaktlose Anwendung ist gut verträglich und kann die physiologischen Regenerationsprozesse des Gewebes unterstützen. Für Podolog:innen und sektorale Heilpraktiker:innen auf dem Gebiet der Podologie bedeutet das: bessere Therapieergebnisse, höhere Patient:innenzufriedenheit und ein klarer Innovationsvorsprung im Praxisalltag.

Kaltplasma bei Nagelmykose – Abrechnung klar geregelt

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Wussten Sie schon?
Nicht jedes Kaltplasma wirkt gleich

Kaltplasma hat sich als moderne Methode zur Keimreduktion etabliert. In der praktischen Anwendung zeigt sich jedoch, dass die Ergebnisse ROS häufig variieren. Ein entscheidender Faktor ist dabei die Plasmaquelle. Das ViroCap arbeitet mit dem Piezoeffekt und einem einzigartigen Keramikstab, wodurch die Energie gezielt und effizient auf das Gewebe übertragen wird. Bei Diffusorsystemen gegen geht ein Großteil der Energie verloren, bevor sie den Nagel erreicht. Die Folge sind erhebliche Streuverluste, eine reduzierte Wirksamkeit und schwer reproduzierbare Behandlungsergebnisse.

Mehr Kontrolle. Mehr Effizienz. Mehr Wirkung am Zielpunkt.

Häufig gestellte Fragen und Antworten

Wofür wird das RUCK ViroCap Kaltplasma eingesetzt?

Das RUCK ViroCap Kaltplasma ist ein mobiles Medizinprodukt zur Reduzierung von Bakterien, Viren und Pilzen bei dermatologischen Hauterkrankungen mithilfe von kaltem atmosphärischem Plasma. Die Anwendung erfolgt in Kombination mit dem passenden Einweg-Spacer durch medizinisches Fachpersonal.

Wer darf das RUCK ViroCap Kaltplasma anwenden?

Das Gerät ist für den professionellen Gebrauch vorgesehen. Anwender sind Ärzt:innen und medizinisches Fachpersonal, zum Beispiel in Kliniken, Arztpraxen, podologischen Praxen, Pflegeeinrichtungen oder im mobilen Einsatz. Vor der Anwendung müssen alle Anwender:innen die Gebrauchsanweisung sorgfältig lesen und sich mit dem Gerät vertraut machen.

Für welche Patient:innen ist die Anwendung vorgesehen?

Die Anwendung ist für Patient:innen mit dermatologischen Hauterkrankungen sowie oberflächlichen Haut- und Nagelveränderungen im podologischen Anwendungsbereich vorgesehen. Die Patient:innen sollten mindestens 12 Jahre alt sein.

Darf das RUCK ViroCap Kaltplasma bei Kindern angewendet werden?

Kinder unter 12 Jahren dürfen mit dem RUCK ViroCap Kaltplasma nicht behandelt werden. Bitte beachten Sie hierzu die Informationen in der Gebrauchsanweisung.

Welche Bereiche sollten nicht behandelt werden?

Der Behandlungsbereich darf nicht mit den Öffnungen von Mund, Nase oder Augen überlappen. Vermeiden Sie insbesondere die Behandlung im Bereich der Augen sowie im Bereich von Mund und Nase.

Welche Anwendungsbereiche sind im podologischen Umfeld vorgesehen?

Im podologischen Umfeld umfasst der Anwendungsbereich insbesondere die Haut am Fuß, Zehen, Zehenzwischenräume, Zehennageloberfläche, Nagelfalz und den Nagelbettbereich sowie dem Nagel.

Welche Anwendungsdauer kann ich einstellen?

Die maximale Anwendungsdauer von insgesamt 20 Minuten lässt sich in 1 oder 2 Minuten Intervalle einstellen. Die aktive Plasmaerzeugung wird mit der Start-/Stopp-Taste gestartet und gestoppt.

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